Orkantief „Zeynep“: nach dem Sturm noch keine Ruhe

Datum: 18. Februar 2022 um 14:00
Alarmierungsart: DME, Sirene
Dauer: 26 Stunden
Einsatzart: Technische Hilfe
Einsatzort: Harsefeld
Mannschaftsstärke: 50
Fahrzeuge: DLAK 23/12, ELW, GW Dekon-P, HLF 20/16, LF 16/12, MTF, MZF
Weitere Kräfte: FF Ahlerstedt, FF Ahrensmoor, FF Brest, FF Hollenbeck, FF Issendorf, FF Kakerbeck, FF Oesdorf, FF Ohrensen, FF Ruschwedel, FF Wangersen, FF Wohlers


Einsatzbericht:

Obwohl sich der eigentliche Sturm bereits weitestgehend gelegt hatte, mussten die Einsatzkräfte auch am heutigen Samstagvormittag immer wieder zu umgestürzten Bäumen und beschädigten Dächern ausrücken.

Am gestrigen Freitag kam die erste Alarmierung schon um 14 h. Die Kameraden*innen der Harsefelder Drehleiter und des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, mussten die Einsatzkräfte der Ohrensener Feuerwehr unterstützen. Ein Baum drohte in eine Telefonleitung zu kippen.

Gegen 17 Uhr wurde – wie schon am Vortag – die „OEL“ (Örtliche Einsatzleitung) eingerichtet und die Harsefelder Einsatzkräfte alarmiert. Die rund 60 Kameraden wurden durch die Einsatzleitung im Gerätehaus koordiniert.

Am späteren Abend mussten viele Bäume von Straßen und Wegen geräumt werden. Auch die Ortsausfahrt Harsefeld Richtung Kreisel Linah wurde wieder bis auf weiteres voll gesperrt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von Landwirten aus Ohrensen, die mit Ihren Traktoren halfen Bäume von den Straßen zu beseitigen.

Aktuelle Vollsperrung Harsefeld Richtung Kreisel Linah (Samstag)

In Griemshorst stürzte ein großer Baum auf ein Wohnhaus.

Griemshorst: Baum auf Wohnhaus gestürzt

Gegen 5 Uhr konnte die „OEL“ aufgelöst werden und die Kameraden erst einmal nach Hause gehen.

Kurz nach 8 h am heutigen Samstag, kam die erste Alarmierung: Baum auf Dach des Forstamtes im Harsefelder Klosterpark. Hier mussten Äste und gelöste Dachpfannen, mit der Hilfe der Drehleiter, von dem stark beschädigten Dach entfernt werden um weitere Beschädigungen zu verhindern.

Forstamt im Klosterpark: Giebel und Dachseite wurden stark beschädigt