Brand in einer Biogasanlage in Kakerbeck

Datum: 13. Juli 2022 um 12:33
Alarmierungsart: DME
Dauer: 6 Stunden 27 Minuten
Einsatzart: Feuer
Einsatzort: Kakerbeck
Mannschaftsstärke: 24
Fahrzeuge: DLAK 23/12, ELW, GW Dekon-P, HLF 20/16, LF 16/12, MTF
Weitere Kräfte: FF Ahlerstedt, FF Ahrensmoor, FF Bargstedt, FF Buxtehude, FF Hollenbeck, FF Kakerbeck, FF Ottendorf, FF Stade Umwelt, FF Wohlerst


Einsatzbericht:

Am Mittwoch um 12.05 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Kakerbeck, Ahlerstedt, Hollenbeck und Wohlerst alarmiert.

Foto: N. Schmidt-Eustermann

In Brand geraten war ein Fermenter einer Biogasanlage. Schnell war klar, dass die alarmierten Einsatzkräfte nicht ausreichen und so wurden zusätzlich die Ortwehren Bargstedt und Harsefeld nachalarmiert. Um von oben genug Wasser in den Fermenter zu bekommen, wurde als Unterstützung der Harsefelder Drehleiter, die Drehleiter aus Buxtehude angefordert. Zur weiteren Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort, wurden zusätzlich die Atemschutzgeräteträger aus den Ortswehren Ahrensmoor und Ottendorf hinzugezogen.

Foto: P. Borchert

Ausreichend Löschwasser war aus einem Hydranten und der Aue vorhanden. Trotzdem zogen sich die Löscharbeiten lange hin. In Brand geraten war auch die Böschung bis zur Straße hin. Die Straße zwischen Kakerbeck und Doosthof war während der Löscharbeiten voll gesperrt.

Foto: N. Schmidt-Eustermann

Im Einsatz war des Weiteren der Umweltzug der Kreisfeuerwehr. Gesundheitsgefährdende Stoffe konnten aber nicht festgestellt werden. Vorsorglich hatte man die Bevölkerung über Medien gewarnt und gebeten die Fenster und Türen zu schließen. Um genug Atemschutzgeräte vor Ort zu haben, wurde im Laufe des Einsatzes noch der Atemschutzcontainer der Kreisfeuerwehr angefordert. Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Thorsten Hellwege machte sich vor Ort selbst ein Bild der Schadenslage. Über die Brandursache und der Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren die Rettungswagen der DRK Wache Bargstedt. Diese wurden später durch einen RTW der Johanniter abgelöst. Die Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück war ebenfalls vor Ort und konnte sich von der Schlagkräftigkeit ihrer Feuerwehr überzeugen. Polizeibeamte aus Harsefeld haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren unter der Leitung des Ortbrandmeister Andre Tomfohrde aus Wohlerst bis 18 Uhr im Einsatz. Das DRK hatte zwischenzeitlich die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränke und Essen übernommen. (Text: J. Brockelmann / Foto: N. Schmidt-Eustermann, P. Borchert)