Datum: 7. November 2026 um 12:50 Uhr
Alarmierungsart: DME, Sirene
Dauer: 2 Stunden 10 Minuten
Einsatzart: Feuer
Einsatzort: Buxtehuder Straße
Mannschaftsstärke: 52
Fahrzeuge: DLAK 23/12, ELW, HLF 20/16, LF 16/12
Weitere Kräfte: FF Ahlerstedt, FF Issendorf, FF Ohrensen, FF Ruschwedel, FF Stade Zug 2
Einsatzbericht:
Brandgeruch wurde gegen Mittag aus dem Lidl-Markt an der Buxtehuder Straße gemeldet. Das löste einen Großeinsatz für die Feuerwehr aus. Zehn Fahrzeuge, darunter ein Rettungswagen, rückten an. Der Parkplatz wurde abgesperrt, der Supermarkt evakuiert.
„Es war vorbildlich, wie sich die Mitarbeitenden des Marktes in den Gängen verteilt haben und so alle Kunden ansprechen konnten. Damit war sichergestellt, dass alle das Gebäude verlassen haben“, lobte Polizeisprecher Matthias Bekermann. Im Markt gab es einen leichten Brandgeruch; Hitzeentwicklung oder Flammen waren nicht zu sehen.
Der Ursprungsort der Geruchsentwicklung war schnell ausgemacht. Es handelte sich um einen Papiercontainer an der Außenseite des Gebäudes. Im hinteren Parkplatz-Bereich befindet sich der verschlossene Container, der über eine Art Müllschnecke Pappe und Papier ins Innere befördert. Um an den Container zu kommen, musste ein Fahrzeug des Landkreises Stade nachalarmiert werden – ein Auflieger, der mit einem Haken den Container vorzog.

Nach der Öffnung des Containers stand fest: Hier war nur eine Temperatur von etwa 30 Grad zu messen. Glutnester oder Qualm konnten in dem stark verdichteten Material nicht ausgemacht werden. Nach dieser Erkenntnis konnte ein Großteil der rund 60 Einsatzkräfte den Parkplatz verlassen.

Harsefelds Ortsbrandmeister Matthias Strasdas und Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin waren mit vor Ort. Angesicht der Meldung war vorsichtshalber besonders umfangreich alarmiert worden. Am Ende gab es glücklicherweise Entwarnung.
Viele Passanten verfolgten das Geschehen von den benachbarten Parkplätzen, so der benachbarten Gärtnerei, und den Gehwegen aus. Schläuche waren die Buxtehuder Straße hinunter bis zur Straße Hohenfelde ausgerollt worden, um für den Notfall genügend Löschwasser zu haben. Die Aufräumarbeiten für die freiwilligen Einsatzkräfte dauerten noch länger an.
(Quelle: Stader Tageblatt)
